Geschenke zur Geburt und Geschenke zur Taufe bei babydeluxe.de

Günstige Kinderkleidung

Bei günstiger Kinderkleidung gehen die Meinungen immer wieder auseinander. Günstige Kinderkleidung, das ist für mich persönlich ein hochwertiges Produkt, das ich vielleicht sogar zum regulären Verkaufspreis gekauft habe und das von meinen beiden Töchtern sehr lange und intensiv, vielleicht sogar im Waldkindergarten getragen werden konnte. Wenn ich schließlich nach all den Strapazen, die diese Kinderbekleidung bei uns erduldet hat, beim Wiederverkauf noch einen guten Preis für das Stück erziele, dann habe ich für mich ein günstiges Kleidungsstück gekauft. Auch wenn ich im Sale ein tolles Stück ergattere, das ich im kommenden Winter oder Sommer wieder gut für die Kinder gebrauchen kann, freue ich mich sehr darüber. Günstige Kindermode wird von vielen Menschen allerdings reichlich missverstanden. Auch wenn mir lediglich ein sehr kleines Budget für Kleidung zur Verfügung steht, würde ich immer darauf achten, wenige, gebrauchte Markenartikel zu kaufen. Diese halten erfahrungsgemäß auch aus zweiter oder dritter Hand viel länger und bringen beim Weiterverkauf einen guten Preis. Es ist also ein Irrglaube, dass man mit wenig Geld ausschließlich in Discountern oder sehr günstigen Geschäften einkaufen könne.

Auch die Kombination aus günstigen Stücken und Kleidungsstücken von bekannten Marken ist immer sehr beliebt. Gern kaufe ich Unterwäsche zum Beispiel beim Pionier der günstigen Lebensmittel in Deutschland – oder bei Verbaudet. Auch Cordhosen oder Jeans für Jungs und Mädchen lassen sich dort in den klassischen Farben für kleines Geld erstehen. Bei den Oberteilen, Strickjacken und Sweatshirts achte ich dann auf bekanntere Firmen und Label, und dieser Misch-Look lässt meine Kinder immer chic und trendy aussehen. Ich lege sehr großen Wert auf Kleidung, und auch meine Kinder sind deshalb immer sehr gut und hochwertig angezogen. Allerdings besitzen sie beide nur jeweils eine Jeans, eine Cordhose und diverse Leggings, ein paar bunte Strumpfhosen, jede einen Jeansrock und zwei bis drei Kleider. Auch mit einer Unterwäsche-Ausstattung von vier Trägerhemdchen, sechs Unterhosen, sechs Strumpfhosen und vier Paar Strümpfen kommen wir in diesem Jahr sehr gut durch den Winter, ohne dass das Gefühl entsteht, die Kinder hätten nicht genug anzuziehen. Allerdings wird in unserem Sechs-Personen-Haushalt auch sehr regelmäßig und oft gewaschen, so muss niemand lange auf Nachschub warten.

Spanx

Nun trickse ich auch. Ganz so, wie es die Promis in Hollywood schon lange machen. Was die Stars und Sternchen in den USA schon längst erkannt haben, ist nun auch mir gerade mehr oder weniger zufällig über den Weg gelaufen. Spanx quetscht einfach alles perfekt weg, und egal ob ihr über einen roten Teppich lauft oder nach Jahren mal wieder mit eurer kritischsten Freundin zum Essen verabredet seid: Die Dinger pressen überschüssige Pfunde einfach fantastisch zusammen.

Sara Blakely, die Erfinderin von Spanx, hat die Stützwäsche revolutioniert. Was mich im tiefsten Inneren immer etwas unangenehm an das Stützmieder meiner Ur-Omi erinnert hat und Assoziationen mit einem Korsett hervorrief, hat damit live, bunt und in Farbe überhaupt gar nichts zu tun. Spanx ist nicht steif, nicht dreckig-hautfarben wie die Liebestöter von anno dazumal. Die stützenden Unterkleider formen die Taille schlanker, den Busen strammer und den Po fein rund – wie einen knackigen, reifen Pfirsich. Sie rücken quasi alles an den rechten Fleck. Das Kleid sitzt perfekt darüber, wenn ich es über das Unterkleid gleiten lasse, und ich fühle mich so gut damit. Gut, zu einem Date würde ich die Spanx-Hose nun nicht anziehen. Aber ich habe ja auch schon einen Mann. Denn wirklich sexy kann man die Hosen, die auch einen kleinen Bauch kaschieren, nicht gerade nennen.

Auf Dauer will ich Spanx als Hilfsmittel allerdings nicht nutzen. Ich muss gestehen, dass diese Liebestöter der Neuzeit meinen Ehrgeiz geweckt haben und ich nun fleißig an meinem Fitnessprogramm für das Jahr 2012 arbeite. Nun muss ich meine tolle Schreibtischplanung noch in Touren durch den Wald umsetzen und meine Ernährung etwas kalorienminimierter planen. Trotzdem werde ich meine Spanx-Hose und das Kleid wohlverwahrt in der Kommode behalten. Denn der nächste Einsatz kommt bestimmt. Spätestens nach einem kulinarischen Highlight-Urlaub oder dem nächsten Weihnachtsfest werde ich sicher wieder auf Spanx zurückgreifen müssen.

Amerikanische Hochzeit

Nun diskutiere ich schon die halbe Woche mit der Braut, deren Hochzeit im amerikanischen Stil ich für den kommenden Sommer planen, ausrichten und gestalten soll. Was als Gefälligkeit im Freundeskreis begann, könnte Ruckzuck zum Fulltime-Job für mich werden, wenn ich mich darauf einlassen würde. Daran hätte ich auch wirklich eine riesengroße Freude. Die Kleider der Brautjungfern – und überhaupt aller Frauen auf der Traumhochzeit – sollen in Türkis gehalten sein. Das Problem, wo ich ein solches Kleid für mich herbekomme, habe ich schon einfach gelöst – ich lasse es mir schenken. Dafür kümmere ich mich um alles rund um das traumhafte Fest. Die Motto-Torte, Cake-Pops, Cupcake-Buffets, Einladungs- und Tischkarten, die gebastelten Deko-Elemente, überhaupt um das ganze Motto und die zufällig zusammengestellten Accessoires zum Schmücken des Festsaals. Diese werde ich nach tagelangem Suchen und schlaflosen Nächten hoffentlich rechtzeitig zum großen Fest gefunden haben. Es ist meine Passion, meine Form der modernen Schatzsuche, und bereitet mir unendliche Freude. Alle in meiner Umgebung werden eingespannt, angefangen beim Sammeln von kleinen Fläschchen, die später die perfekte Getränke-Deko abgeben, bis hin zum Basteln der Gästegeschenke.

Was mir bei den amerikanischen Hochzeiten besonders gut gefällt, hole ich nun nach Deutschland, und dafür scheue ich wirklich fast keine Mühe. Natürlich ist die Budgetfrage hierbei nicht unwesentlich. Bei einem Detail spare ich allerdings überhaupt nur in ganz seltenen Notfällen, und das sind die Outfits der Blumenkinder. Davon wird es bei der besagten Hochzeit gleich zehn Stück geben, und da es noch recht kleine Blumenkinder sind und die Feier und die ganze Hochzeit recht exklusiv und formell ablaufen werden, habe ich für die Jungs weiße Bermudas in Kombination mit Kniestrümpfen, weißen Pullundern und Poloshirts in einem rauchigen Türkis organisiert. Die Kniestrümpfe sind in einem tollen Rautenmuster gestrickt. Nun schwebt mir für die Jungs noch ein Strohhut vor, um den wir ein türkisfarbenes Ripsband befestigen werden.

Bei den Mädchen habe ich es nicht ganz so leicht gehabt und musste viel Überzeugungsarbeit leisten. Die Blumenmädchen sind alle noch sehr klein. Sie werden die Blumen teilweise wohl eher essen, anstatt sie vor dem Brautpaar zu verstreuen. Die Braut wollte gern türkisfarbene Seidenkleider und diese auch noch in einer bodenlangen Ausführung. Ich mag den rauchigen Türkiston sehr, aber für so kleine Mädchen ist das einfach nicht das richtige Outfit.

Nun haben wir uns geeinigt. Die Mädchen werden allesamt weiche Tüllröcke tragen, kombiniert mit Kniestrümpfen oder Söckchen mit Spitzenborte und Ballettschühchen. Ein großes Lob muss ich der Brautmutter aussprechen. Sie hat sich bereiterklärt, für die sechs Blumenmädchen Bolero-Jäckchen in Türkis zu stricken und außerdem Blüten aus der gleichen Wolle zu häkeln. Diese werden an schlichten, weißen Haarreifen oder Stirnbändern als Haarschmuck dienen und mit Schleifen und Bändern weiter dekoriert werden. Ich bin sehr froh, dass ich mit meinen Zeichnungen das Thema Kleidung endlich von der Liste streichen konnte. Ich bin gespannt, welche Stolperfallen als Nächstes auf mich warten. Aber ich liebe Hochzeitsplanung trotzdem über alles.

Beschwingte Grüße,

Nina

Dakine-Rucksack

Zu Weihnachten hatte sich mein Sohn einen neuen Schulrucksack gewünscht. So befasste ich mich seit längerem – nein, eigentlich zum ersten Mal in meinem Leben – intensiv mit dem Thema Rucksack. Gelandet bin ich relativ schnell bei einem Dakine-Rucksack, denn scheinbar gibt es für den trendigen Teenager von heute kaum eine Alternative als coole Schultasche. Somit hatte ich ein Familienmitglied glücklich gemacht. Meine wachsende Fotoaktivität zwang mich zudem noch, der Tatsache ins Auge zu blicken, dass meine Fotoausrüstung nicht mehr so recht in meine Handtasche passt und ich im Zuge steigender Blog-Aktivitäten nun auch im Besitz diverser Objektive bin. Wer mir früher gesagt hätte, dass gerade ich, nachdem ich die Wickelutensilien für meine Kinder schon immer und ausschließlich in der Handtasche transportiert hatte, mich nun für meine wachsende Fotoausrüstung auf die Suche nach einem Rucksack zum sicheren Verstauen meiner Schätze machen würde, dem hätte ich gepflegt den Vogel gezeigt. Nun ist das schwarze Schmuckstück heute bei mir eingetrudelt. Die Dakine-Qualität hat mich sehr beeindruckt, und heute Nachmittag habe ich meine Schätze dann in den Rucksack einsortiert. Hey Mädels, ich bin nach wie vor mit zwei Kleinkindern unterwegs und brauche zwei freie Hände. Außerdem muss ich meine Handtasche ja auch noch mitnehmen. Denn ohne die gehe ich nicht aus dem Haus. Nennt mich ruhig eitel – das bin ich!

Nun bekommt die sportlichste meiner Freundinnen ein Baby, und was wünscht sie sich gerade von mir? Einen Wickelrucksack. Dieser sollte gewisse Maße nicht überschreiten und außerdem noch einige sportive Features für die Mama erfüllen. Ich war ratlos. Wochenlang durchforste ich nun schon das Internet. Es gibt sie, die trendigen Wickeltaschen, die ich auch als Handtasche durchgehen lassen würde. Mit einer edlen Unterlage versehen. Einfach très chic. Eine sogar in rotem, butterzartem Leder. Ich schwelgte dahin, allein schon beim Betrachten der Fotos. Doch diese Modelle waren alle nicht gewünscht, und da ich ja eine gewisse Kreativität an den Tag lege, habe ich nun einen schwarzen Damenrucksack von Dakine bestellt. Diesen werde ich mit einer Wegwerfunterlage und einer zusätzlichen kleinen Tasche versehen, die ich bei DaWanda von einer nähenden Amerikanerin bestellt hatte. Pflegeprodukte von bellybutton und eine kleine Packung Feuchttücher dazu, und fertig ist die Pretty-sportlich-Wickeltaschenversion von der Mode-Mama.

Mir gefällt’s,

Nina

Babybekleidung

Nun stehe ich hier mit beiden Beinen in den Erinnerungskisten meiner drei Kinder und frage mich, wie wir all die schönen Sachen noch weiter lagern sollen. Babybekleidung habe ich nur sehr sporadisch aufbewahrt. Einige Teile tragen auch die Puppen und Teddys meiner Töchter im Spiel weiter. Kleidung für Babys gibt es mittlerweile in solch großer Auswahl, dass die Entscheidung beim Einkauf richtig schwer fällt. Trotzdem erzählen mir immer wieder viele werdende Mütter, wie schwierig es für sie ist, schöne Babykleidung zu finden und einen Stil zu entwickeln, der zwischen Bärchen und coolem Babyskater einen gesunden, fröhlichen Mittelweg aufzeigt. Schon oft in der Vergangenheit durfte ich Babyausstattungen für den Freundeskreis zusammenstellen. Von Budgets, bei denen mir die Ohren schlackerten, bis hin zu sehr wenig verfügbarem Geld habe ich alle „Aufträge“ zur Zufriedenheit der Eltern erfüllt. Ich frage immer, welche Farben die Eltern gerne mögen, ob besondere Themen in der Familie bestehen. Ob es ein Motto für das Kinderzimmer gibt. Ob die Eltern „wissen, was kommt“, wie meine Mitarbeiterin Tatjana es immer so süß formulierte, als ich noch eine Boutique für Kinderbekleidung hatte.

Grundsätzlich halte ich es bei der Erstausstattung für Babys immer sehr spartanisch. Drei Wickelbodys, zwei Schlupfhosen aus T-Shirt-Stoff mit Fuß, diese dann wahlweise in Weiß und Rosé oder Hellblau geringelt und für die Überraschungsfraktion in Beige-Weiß geringelt. Zwei Sweatshirt-Jacken und drei Shirts in Weiß mit langem Arm (die mit Häkelteilen oder Stickerei-Applikationen aufgehübscht werden können) und zwei kleine, weiße Baumwollmützen. Je nach Jahreszeit kommt zusätzlich noch eine kleine Decke dazu. Ich liebe Decken aus einem Baumwoll-Kaschmir-Gemisch, da diese die Kinder wirklich sehr warm halten und auch im Sommer nicht zu dick und trotzdem kuschelig sind. Im Winter gibt es noch einen muckeligen Sack für die Babyschale, der auch im Kinderwagen perfekt warm hält, und ganz wichtig: zwei Pucksäcke aus Baumwolle. All diese Stücke kann man entweder für kleines Geld neu kaufen oder online ersteigern – gerne auch in den USA oder England, oder in tollen Geschäften einkaufen. Wichtig erscheint mir allerdings der Tipp, dass man sich für eine Farbe beziehungsweise für ein Thema entscheiden sollte. Auch möchte ich besonders darauf hinweisen, dass die Babykleidung aus reiner Baumwolle bestehen sollte und für die Herstellung schadstoffarme Materialien verwendet wurden.

Während ich das hier schreibe, juckt es mir geradezu in den Fingern. Ich würde so gern mal wieder ein Babyzimmer ausstatten, das statt des bekannten Einheitsbreis viele liebevoll zusammengetragene Elemente, Einzelstücke und eine süße Erstlingsgarderobe oder Kleinkindausstattung enthält. Hoffentlich ergibt sich hierfür bald mal wieder eine Gelegenheit.

Dekoverliebte Grüße,

Nina

Cashmere

Kinderkleidung aus Kaschmir (oder auch Cashmere) ist beliebt und erreicht derzeit ihren Verkaufshöhepunkt. Aber was ist Kaschmir überhaupt? Lieferant des feinen Haars ist die Kaschmirziege. Sie lebt unter anderem in der Mongolei, in China und im Iran. Die weiche Faser trägt die Ziege aber nur wenige Monate im Jahr, nämlich dann, wenn sehr kalte Temperaturen herrschen. Im Frühjahr kann den Ziegen dann das feine Unterhaar herausgekämmt werden. Je feiner, je heller das Haar ist, desto mehr kostet es – es gehört zu den wertvollsten und teuersten Naturfasern auf der Welt. Mittlerweile wird Kaschmir auch in diversen Zuchtfarmen gewonnen.

Da pro Ziege im Jahr nur ca. 150 Gramm der feinen Wolle zusammenkommen, werden ganze vier bis sechs Ziegen pro Jahr benötigt, um einen reinen Kaschmir-Pullover herzustellen. in Deutschland darf ein Produkt nur mit dem Etikett „Kaschmir“ versehen werden, wenn es mindestens 85 Prozent Kaschmirfasern enthält. Das gilt selbstverständlich auch für Babybekleidung. Enthält das gute Stück allerdings einen Kaschmir-Anteil von unter 14 Prozent, so darf dieser nicht einmal erwähnt werden. Babys werden gerne mit der Kaschmirwolle ausgestattet – bedeutet die feine Wolle doch auch eine Art Luxus und vor allem einen großen Kuschelfaktor, denn Kaschmir ist wunderbar weich und wärmt sehr gut.

Wenn ein Baby eine Jacke aus Kaschmir trägt, wird es während des gesamten Winterspaziergangs wohlig weich gewärmt und schwitzt dabei nicht. Um das relativ kostspielige Kleidungsstück für das Kind nicht zu verwaschen, sollten die Eltern auf ein paar Dinge achten. Beim Waschen sollte nur ein flüssiges Wollwaschmittel benutzt oder sogar auf die Handwäsche zurückgegriffen werden, sonst kann es passieren, dass sich das Kleidungsstück verzieht. Zum Trocknen muss es erst einmal in Form gebracht werden, bevor man es dann auf eine saugfähige Unterlage legt und trocknen lässt. Die bei der Wäsche entstandenen Knötchen vorsichtig mit der Hand abzupfen.

Da Kaschmirwolle besonders hochwertig ist, wird sie gerne zu Babykleidung verarbeitet. Sie bietet einen hohen Tragekomfort und ist dabei federleicht. Jedoch sollte immer darauf geachtet werden, welcher Preis für das jeweilige Kleidungsstück verlangt wird. Bei einer Babymütze aus Kaschmir kann nämlich alles Mögliche drin sein. Wenn es 100 Prozent Kaschmir sind, ist der Preis sicher gerechtfertigt. Befinden sich aber weniger als 10 Prozent davon in dem Kleidungsstück, so lohnt es sich, vorher nachzurechnen und zu vergleichen.

Vorsicht ist allerdings geboten, wenn das Baby bereits erste Tierhaarallergien aufweist. Auch in Kleidungsstücken aus Kaschmir stecken Allergene, die eine allergische Reaktion auslösen können. Gerade Kinder mit Neurodermitis dürfen die Wolle nicht direkt auf der Haut tragen, da dies zu dem unerwünschten Juckreiz führt. Wenn es aber Kaschmir sein soll und es direkt auf der Haut getragen wird, sollten Sie auf reine, naturbelassene Kaschmirwolle bestehen. Das ist zwar ein teurer Spaß, aber für das Kind wird das Kleidungsstück dann nicht zur Belastungsprobe.

Kinderkleidung aus Kaschmir – dazu gehört unbedingt der klassische Kaschmirpullover. Der hohe Tragekomfort, die Leichtigkeit des Pullovers und der Faktor Atmungsaktivität sind klare Pluspunkte für ein solches Kleidungsstück im Schrank eines Kindes. Allerdings muss auch hier, wie bei jedem anderen Kleidungsstück auch, auf Qualität geachtet werden. Neben dem Klassiker Kinderpullover ist auch die Kaschmir-Strickjacke sehr beliebt und zur kalten Winterzeit passt kaum etwas so perfekt wie eine Kaschmir-Kindermütze und ein Kaschmir-Kinderschal.

Alpaka

Alpakas haben einen relativ langen Körper und sehr lange, dünne Beine. Sie sind eng verwandt mit den Lamas, sind aber etwas kleiner als diese. Alpakas leben in Südamerika, in Ecuador, Peru, Nord-Bolivien und Nord-Chile. Ihr Leben verbringen sie in kleinen Herden in etwa 4.000 Metern Höhe. Die geselligen Tiere sind Vegetarier und ernähren sich fast ausschließlich von Gras. Ihre Fellfarbe kann von Braun bis Weiß und Schwarz alle Schattierungen haben. Alpakas betreiben sehr intensive Körperpflege. Ähnlich dem Lama spuckt das Alpaka bei Missfallen, wenn man Glück hat, nur eine Mischung aus Spucke und Luft – im weniger glücklichen Fall eine Mischung aus halbverdautem Gras und giftigen Magensäften.

Die beliebte Alpakawolle wird mittlerweile von vielen Modefirmen zu exklusiven Kleidungsstücken verarbeitet. Die Edelfaser wurde bereits zu Zeiten der Inkas verehrt und ist nach kurzer Vergessenheit heute wieder so beliebt wie damals. Die Wolle wird einmal im Jahr vom Alpaka geschoren und anschließend gesäubert. Das Vlies wird dann gekämmt und zu Fäden gesponnen. Die guten Eigenschaften der Alpakawolle sind unter anderem die gute Isolierfähigkeit und die guten thermischen Eigenschaften. Es ist eines der hochwertigsten Naturprodukte und wird sehr gerne gestrickt oder gefilzt. Daraus entstehen meist Pullover, Socken, Handschuhe und Mützen sowie Schals für Kinder. Das Material kratzt nicht und hält trotzdem schön lange warm. Der Alpakawolle wird eine sehr gute Verträglichkeit nachgesagt und sie hat sogar eine antibakterielle Wirkung, da sie wenig Wollfett besitzt.

Kinderkleidung aus Alpakawolle kann das ganze Jahr über getragen werden. Berühmte Modelle sind Chullos, warme Mützen mit Ohrenklappen aus Peru. Sie werden ebenfalls aus Alpakawolle hergestellt und sind extrem bunt und mit vielen Mustern versehen. Einige Mützen verfügen zusätzlich noch über Bommel, die von den Ohrenklappen herabhängen. Diese Mütze hat eine sehr lange Tradition, sie wird von Hand gestrickt und auf den Straßen Perus von Straßenverkäufern verkauft. Um eine solche Mütze in das Wintersortiment Ihres Kindes aufzunehmen, müssen Sie allerdings keinen Peru-Urlaub einplanen. Die Mützen haben Hochkonjunktur und werden daher auch in einigen Modegeschäften in Deutschland angeboten. Auch im Internet können Sie die Kindermütze problemlos in einem der vielen Peru-Shops bestellen.

Aus Alpakawolle gefertigte Mützen sind neben ihren stark wärmenden Eigenschaften auch noch wasserabweisend. Bei unbeständigem Herbstwetter ist die Chullo-Mütze perfekt geeignet und schützt optimal vor Feuchtigkeit und Kälte. Wenn das Kind sich das Muster und die Farbe selbst ausgesucht hat, wird es seine Chullo sicher auch gerne tragen und immer daran denken, sie aufzuziehen. Passend zum Muster kann dann noch der Alpaka-Pullover gekauft werden. Die kuschelig weichen Pullover kratzen nicht und werden von Kindern sehr gerne getragen – typisch ist das Norwegermuster.

Insgesamt ist Kinderkleidung aus Alpakawolle deutlich günstiger als beispielsweise Kaschmir-Kinderkleidung. Dennoch kann man auch beim Alpaka noch eine Spur Luxus finden: Wer Kinderbekleidung aus Baby-Alpaka kauft, hat diese luxuriöse Faser in ihrer höchsten Wollqualität vorliegen. Baby-Alpaka ist sehr weich, noch seltener als Kaschmir und ein idealer Allrounder für die perfekte Kinderkleidung. Online gibt es die Wolle in verschiedenen Knäuelfarben zu erwerben. Mit einem schönen Strickmuster lässt sich damit hervorragende Kinderbekleidung für den Nachwuchs herstellen. Eine nahezu allergiefreie Naturfaser, die guten Schutz bietet und sich sehr gut verarbeiten lässt.