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Moltontücher

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Ein Utensil, das definitiv nicht im Babykleiderschrank fehlen darf, sind Moltontücher beziehungsweise Mullwindeln. Mit diesen beiden Tuch-Sorten kann quasi alles rund ums Kind gewischt, gekuschelt, gepuckt und gewickelt werden. Schnell wird klar, dass Moltontücher den einen oder anderen Fleck auf Mamas Pullover verhindern. Es sind wirklich praktische Helfer, die immer in der Wickeltasche vorrätig sein sollten. Im Gegensatz zur einfachen Mullwindel besteht das Moltontuch zu 100 % aus Baumwolle und ist deutlich fester und stabiler. Es wird häufig eingesetzt, um die Matratze im Kinderbett vor Flüssigkeiten zu schützen, die Tücher sind jederzeit austauschbar und lassen das Baby im Trockenen liegen.

Auf einer Wickelunterlage kann das kuschelige Moltontuch für mehr Behaglichkeit sorgen und nebenbei die Unterlage vor Verunreinigungen schützen. Das Moltontuch lässt sich bei 90°C ohne Qualitätsverlust waschen. Gerne wird das Tuch auch zum Pucken verwendet. Dabei wird das quadratische Tuch genutzt, um das Baby eng zu „verpacken“ und ihm so die nötige Sicherheit und Wärme zu geben, die ihm eventuell fehlt. Gerade für unruhige Kinder ist Pucken eine wunderbare Methode, sie in den Schlaf zu führen.

Zwei Moltontücher sind völlig ausreichend. Beim Pucken legt man zuerst das eine Quadrat vor sich hin und faltet die obere Ecke nach innen. Dann legt man das zweite Tuch darüber, und zwar so, dass die nach innen gefaltete Kante fast komplett verdeckt ist. Nun wird das Baby auf das Tuch gelegt und das erste Tuch um den Bauch des Babys geschlungen, der rechte Arm wird dabei unter das Tuch verpackt, der linke Arm muss freibleiben. Dann wird das Ganze auf der anderen Seite wiederholt, achten sie darauf, dass das Kind die Beine problemlos anwinkeln kann, damit die Hüftentwicklung nicht behindert wird. Das andere Tuch wird dann eckenweise um das Baby eingeschlagen. Am Fußende wird das Tuch dann zusammengebunden. Wer dem Frieden nicht traut, der kann mittlerweile auf viele Produkte zurückgreifen, die beim Pucken behilflich sind. Sogenannte Pucksäcke sind überall im Handel erhältlich und pucken das Kind in zwei einfachen Schritten.

Moltontücher werden meistens im Zweierpack verkauft. In der Regel sind sie unifarben gestaltet, es entwickelt sich aber auch ein Designer-Markt, der bunte und mit Einfassbändern benähte Moltontücher präsentiert. Auch bei den Moltontüchern sind preislich und gestalterisch keine Grenzen gesetzt. Einige Eltern verzichten komplett auf den Einsatz von Moltontüchern und schwören auf Mullwindeln. Der Name täuscht heutzutage ein wenig über den Verwendungszweck hinweg, denn nur die wenigstens Eltern nutzen das dünne Stück Stoff noch als Wickelutensil. Seit die Wegwerfwindel erfunden wurde, ist das Wickeln mit Stoff zwar nicht ganz aus den Köpfen verschwunden, doch die Anzahl der Eltern, die tatsächlich noch mit Stoff wickeln, hat sich dezimiert.

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Die Mullwindel gibt es heute nicht mehr nur in Weiß, sondern mit den unterschiedlichsten Mustern und Farben. Genutzt wird das Tuch heute eigentlich nur noch als Spucktuch, da es sehr saugfähig und leicht ist. Es wird einfach auf Schulter oder Arm gelegt, aber auch gerne als Wickelunterlage verwendet. Manche Kinder entdecken die Mullwindel auch als neues Kuscheltuch und laufen damit jahrelang herum. Die Mullwindel kann dazu auch im Sommer als Schutz vor Sonnenstrahlen verwendet werden und dazu über den Kinderwagen gespannt werden. Auch am Autofenster sorgt die Windel für ausreichenden Schutz vor der Sonne.